Für das Clubjahr 2008-2009
Als Ergebnis der Berufsdiensttagung vom 19.01.2008 in Salzburg ergehen an die
Rotary-Clubs des Distriktes 1920 folgende Empfehlungen bezüglich Organisation und
Projektschwerpunkte zum Berufsdienst:
Organisation:
- Jeder Club hat einen Beauftragten für den Berufsdienst
- Der Präsident (Vorstand) soll die Agenden des Berufsdienstbeauftragten im Club
und Vernetzung dieser mit den anderen 3 Diensten zur Steigerung der Effizienz
festlegen.
- Den Clubs wird aus Kontinuitätsgründen empfohlen, den Berufsdienstbeauftragten
jeweils für 3 Jahre zu wählen.
- Der Beauftragte für den Berufsdienst soll Mitglied des Clubvorstandes sein, dem
Aufnahme-Ausschuss angehören und mit der Erstellung der Klassifikationsstruktur im
Club betraut sein.
Projektschwerpunkte:
Für das rotarische Jahr 2008-09 wurden bei der Berufsdiensttagung
vom 19.01.2008 in Salzburg von den Tagungsteilnehmern 5 Ziele
erarbeitet, die den Berufsdienstbeauftragten zur Umsetzung in den Clubs empfohlen
wurde:
- Ziel 1:
Regelmäßige Vorträge der Clubmitglieder (oder Gäste) über
berufsbezogene Themen oder die Entwicklung einzelner Berufe, als einmalige
Gelegenheit, sich auf hohem Niveau und im vertrauten Kreis über andere Berufe und
deren zukünftige Entwicklung zu informieren, aber auch den eigenen Beruf der
Kritik zu stellen.
- Ziel 2:
Erstellung einer Klassifikationsstruktur zur besseren
Mitgliederentwicklung im Club. Je breiter die Klassifikationsstruktur im Club um
so attraktiver ist der Club !
- Ziel 3:
Jeder Club soll sich im Rahmen eines Meetings mit dem Ziel 2 von Rotary -
Anerkennung hoher ethischer Grundsätze im Privat- und
Berufsleben - durch einen Vortrag, Workshop oder dem entsprechender
Themenstellung beschäftigen.
- Ziel 4:
Übernahme einer Patenschaft durch den Club (oder durch ein
Mitglied des Clubs) z.B. für Arbeitslose, Ausbildungsplatzsuchende, in Not
geratene Schüler, in Rehabilitation befindliche Menschen, Behinderte,
Höchstbegabte (Distriktfonds für Höchstbegabtenstipendium),
Existenzgründer.
- Ziel 5:
Berufsinformationen für die Jugend durch den Club - in der Regel
für Abgänger von Hauptschulen und Gymnasien - in Form von Veranstaltungen zur
Darstellung von Berufsbildern, Vorträge in Schulen, Betriebserkundungen,
Betriebspraktika, Praktikantenhilfe, Podiumsgespräche aber auch Berufspraktika
für Lehrer.
Jobvermittlung wäre ein gemeinsames Projekt mehrerer Clubs.