Distrikt 1920
"Service above self"
unser Motto seit 1905
"Service above self"
unser Motto seit 1905
Kategorie: Bildung/Erziehung Typ: International
Art: Matching Grant Nummer: Matching Grants Proj. Nr. 73388, 73670
Teilnehmer
Clubs: Rotary Banja Luka, Bosnia and Herzegovina (1910), Rotary Club Gmunden-Traunsee (1920), Rotary Club Kitzbühel/ Federführung (1920), Rotary Club Salzburg-Land (1920), Rotary Club Wolfratshausen-Isartal (1840), Rotary Club Erfurt (1950), RC Salzburg St. Rupert (1920), RC Lignano-Sabbiadoro (2060)
Distrikte: 1840, 1910, 1920
Partner: Initiative for Teaching Entrepreneurship, Vienna, Austria
Internationaler Partner: RC Kitzbühel (1920)
Host Partner: RC Banja Luka (1910)
Projektziel: Ziel ist es, im Raum Bosnien-Herzegowina gemeinsam mit RC Kitzbühel und anderen sowie dem RC Banja Luka Fortbildungskonzepte Young Entrepreneur zu entwickeln (Zielgruppe LehrerInnen und teilnehmende SchülerInnen). Young Entrepreneur will unternehmerisches Denken fördern und die Entwicklung eines fachdidaktischen schülerzentrierten Unterrichtsansatzes sowie von Unterrichtsmaterialien für die Zubringerfächer der Übungsfirma unterstützen.
Projektbeginn: 01.07.2010 Projektende: 30.06.2012
Budget: 3.000.- (gesamt 120.000.-) Währung: Euro (€)
Land: Bosnien und Herzegowina Ort: u.a. Banja Luka
Beschreibung:Die Situation der wirtschaftlichen Berufsbildung in Bosnien und Herzegowina (BiH) ist durch die starke föderale Gliederung geprägt - die 10 Kantone der Föderation (FBiH) haben je ein eigenes Bildungsministerium mit Finanzhoheit! Dazu kommt die Zersplitterung der drei Gruppen 46% BosniakInnen, 37% SerbInnen und 15% KroatInnen.BiH ist in zwei weitgehend autonome Gliedstaaten - Föderation BiH mit 10 Kantonen, Republika Srspska - und dem Sonderverwaltungsgebiet Brcko-Distrikt gegliedert.
Damit steht auch die Berufsbidlung und die wirtschaftsschulische Ausbildung vor
Herausforderungen: zu wenig praxis- und arbeitsmarktorientiert! Für das Projekt
wurden Pilotschulen in benachteiligten Gebieten gelegt, um einen konkreten Beitrag
zur Verbesserung des Zugangs zu qualitativ guter Ausbildung und zur
Armutsbekämpfung zu leisten. An 15 Standorten wird an der Implementierung von
Übungsfirmen gearbeitet.
Maßnahmen Phase 1 (Oktober 2010 - März 2011)
Maßnahmen Phase 2 (Juni/Juli 2011 - 2012):
Außerdem sind entsprechende Begleitmaßnahmen (Austausch etc.)
geplant. Vom 11.-13.3. hat bereits die erste Schulung der
Unterrichtskräfte stattgefunden.
VertreterInnen der Clubs Kitzbühel, Salzburg-Land und Wolfratshausen-Isartal besuchten vom 6.-10. April diese Partnereinrichtungen:
1) Janja: Srednja strucna skola
Janja (kyrillisch: Јања) liegt in der Region Podrinje in Bosnien-Herzegowina. Es ist eine Stadt im Bezirk Bijeljina und ist verwaltungsmäßig Teil der Republika Srpska. Janja hat rund 10.000 Einwohner. Von diesen sind neben Serben auch viele Bosnier.
Die Wirtschaft ist landwirtschaftlich geprägt. Bedeutende Betriebe fehlen.
2) Teočak: Mjesovita srednja skola
Teočak (kyrillisch: Теочак) liegt nordöstlich von Tuzla. Die Stadt gehört verwaltungsmäßig zum Kanto Tuzla der Föderation Bosnien-Herzegovina. Von den rund 3.000 Einwohnern sind die überwiegende Anzahl bosnische Muslime.
Die Wirtschaft ist landwirtschaftlich geprägt. Bedeutende Betriebe fehlen.
3) Žepče: Srednja mjesovita skola
Žepče (kyrillisch: Жепче) ist eine Stadt im Kanton Zenica-Doboj der Föderation Bosnien und Herzegowina. Sie liegt am Fluss Bosna, etwa auf halbem Weg zwischen Doboj und Zenica. Sie ersteckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 395 Quadratkilometern. Von den rund 31.000 Einwohnern sind die Mehrheit bosnische Kroaten.
Die Stadt lebt von Landwirtschaft und Industrie. Sie ist damit wirtschaftlich etwas besser gestellt als die drei anderen Gemeinden.
4) Kneževo: Srednja škola "Jovan Ducić".
Kneževo (kyrillisch. Кнежево; früher Skender Vakuf) liegt 40 km südöstlich von Banja Luka und gehört zur Republika Srpska. Von den rund 12.000 Einwohnern ist die überwiegende Mehrheit Serben.
Die Gemeinde gehört zu den strukturschwächsten Gebieten in Bosnien und Herzegowina. Die sich wegen der Lage inmitten dicht bewaldeter Gebirge angesiedelte Holzindustrie ist nicht mehr vorhanden.
Ziel ist es, die Partnerschulen mit Betriebswirtschaftlichen Zentren auszustatten:Großraumbüro, flexibel ausstattet mit den zeitgemäßen Medien der Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien, in welchem Studierende ihre kaufmännischen Kenntnisse und Fähigkeiten in Übungsfirmen erproben und vertiefen können.
Übungsfirma: Modell eines realen Unternehmens für das kaufmännische Training von Studierenden. Entrepreneurship Education - die Förderung unternehmerischen Denkens - ist eine wertvolle Vorbereitung der Studierenden auf dieses Training.
Bildgalerie:
Downloads:
Url: www.young-entrepreneur.eu
Kontaktperson: Barbara Wolf-Wicha (RC Salzburg Land)
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