The Rotary Foundation
"Informationen über die
Rotary-Stiftung"
"Informationen über die
Rotary-Stiftung"
Es war in der letzten Zeit notwendig, die diesbezügliche Vielfalt der Programme wegen deren Unübersichtlichkeit und schweren Praktikabilität entsprechend zu straffen.
Es gibt nun folgende humanitäre Programme:
Distrikte können einen Teil ihrer Mittel aus dem DDF (District Designated Fund) zur Durchführung humanitärer Projekte einsetzen; auch Clubs sind berechtigt, beim DRFC entsprechende Anträge zu stellen; zu diesem Zweck können maximal 20 % des DDF verwendet werden. Die Zuschüsse aus DDF-Geldern müssen von den Distrikten im Rotaryjahr vor der geplanten Auszahlung der Mittel beantragt werden; die Anträge müssen zwischen dem 1. Juli und dem 31.März bei der Rotary Foundation eingehen. Rotarier müssen
Mit den Individual Grants werden Reise- und allgemeine Kosten von Rotariern gedeckt, die im Rahmen von humanitären Dienstprojekten als freiwillige Helfer in ein anderes Land reisen. Außerdem können mit diesen Mitteln vorausplanende Maßnahmen von Rotaryclubs und Distrikten von internationalen Dienstprojekten finanziert werden. Pro Projektstandort werden maximal US$ 6.000,00 pro Aktion bewilligt.
Grundsätzlich wird von der Rotary Foundation eine Zuwendung eines Clubs bzw. eines Distrikts zu einem internationalen Projekt mit 0,5 und nicht mehr wie früher 1:1 ergänzt; eine Ausnahme besteht darin, dass nach wie vor eine Zuwendung im Ausmaß von 1:1 durch TRF ergänzt wird, wenn das Matching Grant-Projekt aus dem DDF gespeist wird.
Die Einteilung der Matching Grants ergibt sich nunmehr wie folgt:
Das seit 1947 mit großem Erfolg durchgeführte Stipendienprogramm ist das älteste Programm der Rotary-Stiftung. Dank Beiträgen von Rotariern aus aller Welt können heute jährlich ca. 1300 Stipendiaten aus etwa 60 bis 70 verschiedenen Ländern ein Auslandsstudium absolvieren.
Zum Programm gehören:
Das Gruppenstudienaustauschprogramm (GSE) ist eine einzigartige kulturelle und berufliche Austauschgelegenheit für 25- bis 40jährige Geschäfts- und Fachleute, die in den ersten Jahren ihrer Berufslaufbahn stehen. Die Teams verbringen 4 Wochen im Ausland, wo sie Institutionen, Wirtschaft und Lebensweise ihres Gastlandes kennenlernen, Einblick in die Realität ihrer eigenen Berufssparte in diesem Land gewinnen und Freundschaften anknüpfen, während sie Ideen mit der dortigen Bevölkerung austauschen.
Dieses Programm kombiniert zwei der Kernanliegen von Rotary, Freiwilligendienst und Bildung. Diese Zuwendungen dienen der Förderung der internationalen Verständigung und Entwicklung durch Verbesserung der Ausbildung in einkommensschwachen Ländern. Die Zuwendungen werden entweder für 3 bis 5 Monate (US$ 13.000,-) oder für 6 bis 10monatige Einsätze (US$ 24.000,-) vergeben.
Die Rotary-Zentren für internationale Studien auf dem Gebiet der Friedensforschung
und der Konfliktlösung verkörpern die neueste Initiative der Stiftung im Bereich
der Bildungsprogramme. Die Rotary-Zentren für internationale Studien, die auf den
Stärken des Stipendienprogrammes aufbauen, stellen ein prioritäres
Bildungsengagement der Stiftung zur Erreichung ihres Zieles der Völkerverständigung
und des Friedens im neuen Jahrtausend dar. In Zusammenarbeit mit prominenten
Universitäten auf der ganzen Welt wurden sechs derartige Rotary-Zentren geschaffen.
Ab dem Jahr 2002 / 2003 werden auf der Basis eines weltweiten Wettbewerbes jährlich
60 Rotary-Friedensstudierende ausgewählt, die ein Stipendium für eines der Zentren
erhalten. Das Stipendium ist gültig für ein zweijähriges Studium auf dem Gebiet der
Friedensforschung und der Konfliktlösung, welches mit einem Master-Grad
abgeschlossen wird. Betrag des Stipendiums: US$ 50.000,-.
Das Rotary Center für Friedens- und Konfliktstudien an der Chulalongkorn Universität in Bangkok veranstaltet zweimal jährlich dreimonatige Universitätskurse zur Vertiefung von Kenntnissen auf dem Gebiet von friedlicher Konfliktlösung. Distrikte können eine beliebige Anzahl von Kandidaten zur Auswahl durch TRF nominieren. Die Teilnehmer müssen schon mindestens fünf Jahre erfolgreich beruflich tätig sein und sich nachhaltig für Völkerverständigung einsetzen. Anmeldungen bis jeweils 1.12. für den Sommerkurs und bis 1.7. für den Winterkurs. (Bisher haben Offiziere von Militär, Polizei, Grenz- und Einwanderungsbehörden sowie Mitglieder von NGO teilgenommen.)