Ziele der RFPD
Wir, die Mitarbeiter und Mitglieder der RFPD Österreich, engagieren uns, um in
Rotary und in der Öffentlichkeit auf die riesigen Probleme und die daraus
resultierenden Gefahren des ungebremsten Bevölkerungswachstums in vielen
Entwicklungsländern hinzuweisen. Die RFPD Mitglieder in aller Welt knüpfen ein
globales Netzwerk mit Rotary Clubs, Meinungsbildnern, Regierungs- und
Gesundheitsbehörden, UN Abteilungen und NGOs, um Projekte zu initiieren, die vor
allem Frauen, Bildung und verantwortungsbewusste Elternschaft fördern.
Mehr Infos dazu unter www.rifpd.org
Statement UNFPA - United Nation Population Fund
BEVÖLKERUNG, ARMUT UND ENTWICKLUNG VERBINDEN
UNFPAs bevölkerungspolitisches Engagement unterstützt die Ziele der internationalen Gemeinschaft, die Armut zu beseitigen und Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung zu schaffen.
Die Populationsdynamik einschließlich Wachstumsraten, Altersstruktur, Fertilität
und Mortalität wie auch Migration und viele andere Faktoren beeinflussen sämtliche
Aspekte menschlicher, sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung. Weitere
Kernbereiche von UNFPAs Aktivitäten, zu denen auch die Themen
Fortpflanzungsgesundheit und Mitentscheidungsrechte der Frauen zählen, haben einen
gewaltigen Einfluss auf die Bevölkerungstrends.
Ausdrücklich sei, festgehalten, dass Abtreibung für
uns KEIN geeignetes Mittel der Geburtenkontrolle ist!
Unterschätzte Familienplanung
Noch immer fehlt vielen Entscheidungsträgern das reche Verständnis für Wert und Nutzen verantwortungsbewusster Elternschaft und elementarer Aufklärung. So veröffentlichte die Agentur Reuters kürzlich eine Warnung der Weltbank, nach der selbst professionelle Hilfsorganisationen familienplanerische Maßnahmen und Geburtenregulierung als die entscheidenden Faktoren für wirtschaftliches Wachstum und Bekämpfung der Armut sträflich unterschätzen. Das hat auch Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben und insbesondere die Stellung der Frauen. Wörtlich sagte Weltbank-Vizepräsidentin Joy Phumaphi: "Die volle und gleichberechtigte Teilnahme der Frauen an der Entwicklung (ihrer Länder) hängt ab vom Zugang zu Möglichkeiten der Familienplanung und reproduktiver Gesundheit. Diesem Ziel ist die Weltbank verpflichtet."
Es muss nicht erneut betont werden, dass diese Forderung in direktem Zusammenhang mit den "UN Milleniumsentwicklungszielen", der Vereinten Nationen steht, auf die nicht oft genug hingewiesen werden kann. Dass auch andere Wege möglich sind, zeigt das Beispiel Madagaskar - bekanntlich eines der ärmsten Länder der Welt. Hier ist das Gesundheitsministerium in "Ministerium für Gesundheit und Familienplanung" umbenannt worden.