Berufsklassifikation

Rotary ist eine berufsständisch aufgebaute Gemeinschaft. Sie lebt und wirkt von und mit Vertretern der verschiedenen beruflichen Klassifikationen.

Rotarier wird man durch die Qualifikation in seinem Beruf.

Das rotarische Berufsklassenprinzip stellt die Grundlage eines einmaligen Netzwerkes von Wissen, Erfahrung und Innovation dar.
Das Berufsklassenprinzip bringt für die rotarischen Freunde eine intensive Auseinandersetzung jedes Einzelnen mit anderen Berufen und Branchen und erweitert gleichzeitig den eigenen Horizont.
Durch den Berufsdienst werden Wissen und Erfahrung an die Jugend weitergegeben. Die nächste Generation wird so gestärkt.
Dem Gemeinwesen hilft das rotarische Berufsnetz mit seinen vielfältigen Aktivitäten bei der positiven Bewältigung der Veränderungen in der Arbeitswelt.
Damit entstehen durch das rotarische Netzwerk weitreichende Synergie-Effekte, die dem Wohle der ganzen Gesellschaft dienen.

Das COL 2001 in Chicago traf drei wesentliche Beschlüsse betreffend der Mitgliedschaftsart, der Qualifikation und der Anzahl der Mitglieder pro Klassifikation:

  • Bei den Mitgliedschaftsarten gibt es nur mehr Aktivmitglied und Ehrenmitglied.
  • Es können 5 Mitglieder, max.10% der Mitgliederzahl, pro Klassifikation aufgenommen werden, und
  • wurden Änderungen der Qualifikation für aufzunehmende Rotarier beschlossen, die nun wie folgt aussehen:
    - guter Charakter,
    - gute geschäftliche und berufliche Reputation,
    - wichtige Position in einem anerkannten Unternehmen oder Beruf und
    - nachgewiesene starke Führungsfähigkeit.

Diese Änderungen haben einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Clubs.
Um weiterhin eine berufsmäßig ausgewogene Club-Mitgliederentwicklung zu haben und damit die Attraktivität der Clubs zu erhalten ist es wichtig, dass im Club eine, den regionalen Gegebenheiten angepasste Klassifikationsstruktur geschaffen und bei der Mitgliedererweiterung darauf entsprechend Bedacht genommen wird.

Wichtig:
die Qualifikation eines Kandidaten und seine Persönlichkeit hat bei der Beurteilung zur Aufnahme immer Vorrang!

Anschließend finden Sie eine Berufs-Klassifikationsübersicht (siehe auch Mitgliederverzeichnis), die zwar keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, aber gut als Checkliste für ein clubinternes Klassifikationskonzept zur Mitgliederentwicklung herangezogen werden kann.