Rotary Club Golling-Tennengau

                     16 Jahre "Service above self - Selbstloses Dienen"

 

Im Dezember des Jahres 2000 war die Idee dreier Gollinger zur Gründung eines Serviceclubs so weit gediehen, dass bereits im Jahr darauf die ersten Schritte zur Verwirklichung derselben gesetzt wurden. In der Frage, um welchen Club es sich hierbei handeln sollte, richtete Klaus Moldan - einer der drei Initiatoren - den Fokus auf Rotary. Ein wichtiges Kriterium für die Wahl von Rotary war unter anderem, wie Gründungspräsident Hermann Döllerer zu berichten weiß, die Organisation des Clublebens in wöchentlichen Meetings. In der Tat treffen sich Rotarierinnen und Rotarier einmal wöchentlich, um ihre rotarische Freundschaft zu pflegen und ihre gemeinnützige Arbeit zu koordinieren. Und so wurde also mit Walter Reischl, vom Rotary Club Salzburg Nord, ein erfahrener Rotarier als Gründungsbeauftragter zur Seite gestellt, um den Aufbau dieses neuen Rotary Clubs zu begleiten. Eingeführt in die rotarischen Gepflogenheiten, hielten am 5. Juni 2001 vierzehn angehende Rotarier ihr erstes inoffizielles Meeting im noch heute bestehenden Clublokal in Döllerers Wirtshaus ab. Mit der Gründungsversammlung am 29. Jänner 2002 und der Charterfeier am 1. April 2002 war der Rotary Club Golling-Tennengau, mit nunmehr 20 Freunden, in die große, 1905 von Paul Harris gegründete rotarische Familie, mit heute weltweit mehr als 35.000 Clubs in 215 Ländern mit 1,2 Millionen Mitgliedern, aufgenommen. Sie alle haben sich dem Dienst am Mitmenschen verschrieben, pflegen die Freundschaft und versuchen ihre hohen moralischen Grundsätze tagtäglich im beruflichen und privaten Leben umzusetzen. 

 

Der Rotary Club Golling-Tennengau zählt heute 40 Mitglieder, deren Arbeit zu einem großen Teil in stark regional ausgerichtete Projekte fließt und vor allem der Förderung des gesellschaftlichen Wohlergehens wie der Erhaltung wichtiger Kulturgüter dient. 

 

Gemäß unserem Motto "Service above self - selbstloses Dienen" haben die Gollinger Rotarier in den vergangenen 16 Jahren - von 2002 bis 2018 - weit über € 300.000,-- für ihre regionalen und internationalen Projekte aufgewendet. Allein rd. € 119.000,-- wurden als Soforthilfe für die Hochwassergeschädigten in den Gemeinden Golling und Kuchl im Jahre 2002 mobilisiert. Im Mittelpunkt ihrer Unterstützung standen die Altenheime in Golling, Kuchl und Abtenau, die Förderung der Jugend (San Helios, Gewaltprävention, Integrative Feriencamps, "Kinderseelenhilfe", "Move and Sound", "KIBE", Feuerwehrjugend), die Erhaltung regionaler Kulturgüter (Kirchenrenovierung Golling, Vigaun, Maria Dürrnberg, Heimatmuseen in Golling und Kuchl, Hiasenbauernmühle), "Bauern helfen Bauern" (Tennengauer Kuh, 2 Häuser, Schneepflug für Bosnien), das Mobilitätsreiten für spastisch Gelähmte und die Reittherapie für verhaltensauffällige Kinder, der internationale Jugendaustausch, die Lebenshilfe Abtenau (Werkstätteneinrichtung, Musikinstrumente für Therapie, Behindertentransportfahrzeug, Freizeitbetreuung, Almausflüge), internationale Projekte (Ambulanzauto für Ärzte für die Dritte Welt, Hebammenausrüstung in Somalia, Betreuung von Tschernobyl-Kindern, Schulprojekt Burkina Faso, "ZUKI" - Speisesaal für Straßenkinder in Kalkutta  , Karakorum-Hilfe, Polio Plus zur Ausrottung der Kinderlähmung und die Soforthilfe bei der Bewältigung von Einzelschicksalen im Falle von Behinderung, Krankheit und Tod.

                                                    

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