Müttergesundheit in Nordnigeria/Fistulaprojekt

Schwerpunkt: Krankheitsvorsorge und -behandlung

Typ: International

Art: Global Grant

Nummer: 53403

Teilnehmer

Internationaler Partner: RC Weissenburg (1950)

Host Partner: RC Nassarawa-Kano (9120)

Clubs: OÖ Rotary Clubs (1920), RC Telfs-Seefeld (1920), Zahlreiche deutsche und schweizer Rotary Clubs, Innerwheel Clubs, Rotaract Clubs

Partner: Aventis Foundation, IAMANEH, NGO der Gynäkologen, BMZ, Bundesministerium für Zusammenarbeit, Deutschland, Packard Foundation, PMC, Nigerianische Gesundheitsbehörden, UN Behörden, etliche andere NGOs

Projektziel: Verbesserung der Müttergesundheit, Bekämpfung und Operation von geburtsbedingten Fisteln

Projektbeginn: 01.07.2005

Projektende: 31.05.2010

Budget: 1,000.000,00

Währung: Euro (€)

Land: Nigeria

Ort: Bundesland Kano und Kaduna

Beschreibung:

Verbesserung der Müttergesundheit in Nordnigeria

Wir helfen, die Mütter- und Kindersterblichkeit in Nordnigeria durch Vorbeugung, Bekämpfung und operative Behandlung von geburtsbedingten Fisteln zu senken. Mit diesem Projekt "Verbesserung der Müttergesundheit in Nordnigeria" hat sich die "Rotarian Action Group for Population and Development" zum Ziel gesetzt, die Lage von meist sehr jungen Frauen und Müttern in den Bundesstaaten Kano und Kaduna im Norden Nigerias nachhaltig zu verbessern. Die Zielgruppe umfasst 5 Mio. Frauen im gebärfähigen Alter.

Dabei geht es nicht um Einzelmaßnahmen, sondern um ein koordiniertes Vorgehen, das auf folgenden Säulen ruht:

• Öffentlichkeitsarbeit zur Schaffung eines Bewusstseins für die Notwendigkeit der Schwangerenvorsorge und verantwortungsvollen Familienplanung. Aufklärung z.B. durch Radioserien.

• Zusammenarbeit mit lokalen und nationalen Behören sowie in Nigeria tätigen NGOs und UN Behörden.

• Ausbildung und Training des medizinischen Personals von Hebammen in Geburtshilfe und Fisteloperationen.

• Ausrüstung von 10 Hospitälern, um angemessene Geburtshilfe und Fisteloperationen zu gewährleisten.

• Finanzierung von Fisteloperationen.

• Qualitätssicherung in der Geburtshilfe.

• Rehabilitation der Patientinnen durch eine Berufsausbildung und z.T. durch Mikrokredite.

• Ergänzende Maßnahmen: HIV/Aids Beratung, um Übertragung von Mutter zu Kind zu verhindern. Verbesserung der Wasserversorgung und sanitären Einrichtungen. Lieferung von Moskitonetzen zum Schutz vor Malaria.

Das Projekt baut auf zwei vorangegangenen Projekten in der Region auf, die seit 1995 ein gesteigertes Bewusstsein für verantwortungsvolle Elternschaft gefördert haben. Der Erfolg dieser Projekte ist hauptsächlich auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit der nigerianischen Rotarier mit den traditionellen Stammesführern und der Regierung zurückzuführen, wobei vor allem auch den regionalen, kulturellen und religiösen Werten Rechnung getragen wurde. Die größte Herausforderung besteht nun darin, alle Maßnahmen zu bündeln und aufeinander abzustimmen.

 

Bildgalerie:

Downloads:

Url: www.maternal-health.org

Kontaktperson: Harald Marschner, RC Enns

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