Austria for Eritrea

RC Linz-Altstadt

Schwerpunkt: Krankheitsvorsorge und -behandlung

Typ: International

Art: Clubprojekt (ohne TRF Förderung)

Teilnehmer

Clubs: RC Linz-Landhaus (1920)

Partner: NGO Hammer Forum Deutschland

Projektziel: Errichtung, Einrichtung und Betrieb der ersten kinderurologischen Krankenstation in Asmara, Äthiopien mit Ausbildung der Ärzte und Einschulung des OP-Pfelegepersonals sowie zwei Teameinsätzen jedes Jahr zur operativen und konservativen Versorgung von Kindern mit Missbildungen und Verletzungen im Urogenitaltrakt-

Projektbeginn: 02.09.2005

Projektende: 01.01.2100

Budget: Keine Angabe

Währung: Euro (€)

Land: Äthiopien

Ort: Asmara

Beschreibung:

Das Kinderurologische Team Austria for Eritrea ist ein internationales Hilfsprojekt gemeinsam mit dem Hammerforum in Deutschland. 
Haupttätigkeit ist die operative Versorgung von Verletzungen und angeboreren Fehlbildungen im Urogenitaltrakt. Dies Kinder haben meist Probleme mit dem Harnhalten, das geht bis zum ungehinderten Harnverlust durch offen liegende Blase und mangelhaftem Bauchwandverschluss. Diese Kinder haben keine Zukunft in Eritrea, denn wer stinkt, ist vom Schulbesuch ausgeschlossen. Das bedeutet in der Folge, keine Chance auf Weiterbildung, kein normales Sozial- und Beziehungsleben, Dahinvegetieren am Rande der Gesellschaft.
Zielsetzung ist primär die operative und konservative Versorgung der Kinder mit Missbildungen und Verletzunen im Urogenitaltrakt. Wesentlich vor Ort ist die Ausbildung des OP-Pflegepersonals und die Schulung des Personals und der Eltern auf der Kinderstation zur Verbesserung der postoperativen Pflege (Hygiene, Wundpflege, Verbände). Exakte EDV-Dokumentation (dazu wurde ein eigenes Programm entwickelt).
Langfristig geplant ist eine kinderchirurgische Station für Frischoperierte, diese soll die optimale chirurgische Nachbetreuung garantieren. Für kommende Einsätze sind die Schaffung von Übernachtungs-, Koch- und Waschmöglichkeiten für die die Kinder betreuenden Eltern vorgesehen, derzeit ist es so, dass die Eltern die Ernährung für die Kinder sicherstellen müssen, die Bettwäsche waschen und die Kinder pflegen müssen.
Zwei Einsätze pro Jahr von je einer Woche Dauer sind weiterhin vorgesehen, darüber hinaus aber auch, dass nach dieser operativen Woche einTeil des Teams noch zwei Wochen vor Ort die kompetente Nachversorgung übernimmt, die derzeit in den Händen der nachfolgenden chirurgischen Teams liegt. 
Vor Ort wurden bis dato über 200 Kinder operiert, über 350 Kinder begutachtet, konservativ versorgt und gescreent - sowohl hinsichtlich einer Operation beim nächsten Aufenthalt in Eritrea als auch für eine Operation in Österreich. Bisher wurden 10 Kinder erfolgreich in Österreich operiert.  

Bildgalerie:

Downloads:

Url: www.kinderurologie-eritrea.at

Kontaktperson: Dr. Marcus Riccabona

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